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http://www.spiegel.de/panorama/belgien-beschliesst-aktive-sterbehilfe-fuer-minderjaehrige-a-952817.html

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Ein Gedanke zu „http://www.spiegel.de/panorama/belgien-beschliesst-aktive-sterbehilfe-fuer-minderjaehrige-a-952817.html

  1. Ich habe viel über diesen Artikel nachgedacht, denn ich habe die aktive Sterbehilfe noch nie im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen gesehen…………….
    Es wurde geschrieben, dass bis jetzt noch keine Eltern für ihre Kinder danach gefragt haben, und das kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Welche Eltern möchten den ganz genauen „Todeszeitpunkt“ für ihr eigenes Kind bestimmen (auch wenn keine „Hoffnung“ mehr besteht), und ich glaube, das können Eltern von ihren Gefühlen her auch gar nicht………..Möchte man nicht so lange es eben geht, sein geliebtes Kind bei sich behalten. Und wenn die Ärzte einem versprechen, dass es kein Schmerzen haben wird, will man das dann nicht einfach auch glauben.
    Sehr gut finde ich in dem Artikel die Information, dass man sein krankes Kind zu Hause versorgen kann, und medizinische Hilfe rund um die Uhr bekommt. Eigentlich kenne ich nur Einrichtungen, in denen betroffene Familien eine gewisse Zeit gemeinsam wohnen können, aber das ist für mich eben nicht so wie zu Hause. Darüber müsste man sich allerdings (wenn man davon betroffen ist) ganz genau informieren………

    Außerdem wurde über ein Kind geschrieben, welches durch eine Hauterkrankung starke Schmerzen hat, und die Eltern müssen es immer neu verbinden. Ich gehe davon aus, dass damit ein „Schmetterlingskind“ gemeint ist, und ob man da überhaupt über eine aktive Sterbehilfe nachdenkt, das kann ich mir nun absolut nicht vorstellen. Krankheiten sind immer mit Schmerzen verbunden, aber da gibt es für mich einfach sehr, sehr große Unterschiede. Schmerzen können auch „erträglich“ sein, und haben mit dem „es besteht keine Hoffnung mehr“ nichts zu tun………….
    Außerdem denke ich, sehen Kinder/Jugendliche ihre Krankheit oft selber anders. Sie denken nicht so direkt an den „Tod“, und verlieren nicht so schnell ihren „Lebensmut“. Sie leben ihr Leben mit „Einschränkungen“ (und Medikamenten), und sind trotzdem glücklich. Sollte man dann nicht für sie da sein, ihr Glück auch mit genießen und ihnen „Mut“ machen…………auch wenn das mit Sicherheit für einen selber ganz schwer ist………….
    Man hört oft von Jugendlichen, die für sich den „Freitod“ gewählt haben, aber aus welchem Grund haben sie diesen Weg genommen…………..hatten sie eine „unheilbare Krankheit, oder hatten sie nicht eher andere Gründe……….

    Thema „Aktive Sterbehilfe in Deutschland“………….
    Auch wenn ich es nicht unbedingt auf Kinder und Jugendliche beziehen kann, dann bin ich trotzdem der Meinung, dass sich unsere Gesetze ändern müssen. Jeder Mensch muss ein Recht darauf haben (wenn bestimmte „Voraussetzungen“ erfüllt sind), in Würde sterben zu können, und das sollte mit Sicherheit nicht mit einer Fahrt ins Ausland verbunden sein…………

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